Untertitel zum Video hinzufügen: 5 Fehler
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Wer kurze Vertikalvideos für TikTok, Instagram Reels oder YouTube Shorts macht, weiß: Ohne Untertitel schaut niemand bis zum Ende. Aber falsch gesetzte Untertitel sind fast so schlimm wie keine. Sie lenken ab, verdecken wichtige Bildteile oder wirken schlampig. Die häufigsten Fehler lassen sich vermeiden, wenn du weißt, worauf du achten musst. Hier sind die fünf größten Fehler beim Untertitel zum Video hinzufügen und wie du es stattdessen richtig machst.
Fehler 1: Untertitel in der unsichtbaren Zone
Viele setzen die Untertitel unten ins Bild, weil sie es aus Filmen kennen. Bei Vertikalvideos ist das falsch. Auf dem Smartphone ist der untere Bereich des Bildschirms durch App-Elemente belegt: Fortschrittsbalken, Like-Button, Kommentarleiste, Beschreibung. Deine Untertitel werden überdeckt oder kämpfen mit der Bedienoberfläche.
Woran du es erkennst: Pausiere das Video in der jeweiligen App. Sieh nach, ob der Text hinter den Buttons verschwindet oder der Abstand zum Bildrand unangenehm klein ist.
So machst du es besser: Platziere die Untertitel in der mittleren Bildzone, etwa bei 60 bis 70 Prozent der Bildhöhe. Bei einer Leinwand von 1080×1920 Pixeln bedeutet das: Die Textunterkante liegt bei ungefähr 1450 bis 1500 Pixeln. Halte außerdem einen Sicherheitsabstand von mindestens 120 Pixeln von links und rechts ein, damit nichts von der Bildschirmkrümmung abgeschnitten wird. Viele Video-Editoren haben eine Titelsicher-Anzeige. Im kostenlosen Online-Video-Editor video97 kannst du die Position per Drag-and-drop anpassen, bis du die Begrenzung siehst.
Fehler 2: Zu lange Zeilen, die das Auge ermüden
In kurzen Videos liest niemand, man schaut und erfasst. Wenn deine Untertitel aus einem kompletten Satz mit 50 Zeichen bestehen, muss das Auge hin- und herspringen. Bei einem Vertikalvideo ist das besonders anstrengend, weil die Zeile über die ganze Breite geht und vom Motiv ablenkt.
Woran du es erkennst: Du musst deine Augen deutlich bewegen, um die Zeile zu erfassen, oder der Text bricht in drei Zeilen um. Auch wenn der Untertitel länger als zwei Sekunden stehen bleibt, ist er vermutlich zu lang.
So machst du es besser: Zerlege jeden Satz in Häppchen von zwei bis vier Wörtern. Maximal zwei Zeilen pro Untertitel, jede Zeile nicht mehr als 28 Zeichen. Setze die Umbrüche an natürlichen Sprechpausen. Ein Beispiel:
Statt „Heute zeige ich dir, wie du mit dem kostenlosen Video-Editor in fünf Minuten ein KI-Video erstellst“ (viel zu lang für eine Zeile) machst du fünf Untertitel:
- „Heute zeige ich dir,“ (2,0 Sekunden)
- „wie du mit dem“ (1,2 Sekunden)
- „kostenlosen Video-Editor“ (1,5 Sekunden)
- „in fünf Minuten“ (1,2 Sekunden)
- „ein KI-Video erstellst.“ (1,5 Sekunden)
So geht das Auge in kurzen Sprüngen mit, und der Zuschauer versteht den Inhalt, auch ohne Ton.
Fehler 3: Kontrastlos und dadurch unlesbar
Weiße Schrift auf hellem Himmel, gelbe Schrift auf weißen Wänden: Ohne ausreichenden Kontrast ist jeder Untertitel nutzlos. Viele Creator setzen nur auf eine dünne Schriftart und wundern sich, warum die Abrufrate sinkt.
Woran du es erkennst: Exportiere eine zwei Sekunden lange Teststelle mit hellem Hintergrund und schaue sie auf dem Handy bei voller Helligkeit an. Wenn du den Text erst beim zweiten Hinsehen erkennst, fehlt es an Kontrast.
So machst du es besser: Nutze eine halbtransparente schwarze Box hinter dem Text oder eine kräftige Kontur. Im Video-Editor video97 kannst du in den Textoptionen die Deckkraft des Hintergrunds einstellen. 70 Prozent schwarze Fläche ist ein bewährter Wert. Alternativ hilft eine Kontur von 4 bis 6 Pixeln um die Buchstaben. Auch eine kräftige Farbe wie Gelb oder Cyan auf dunklem Grund funktioniert. Wichtig: Wähle nicht nur eine Farbe, sondern auch eine Schatten- oder Umriss-Option, damit der Text bei jedem Szenenwechsel lesbar bleibt.
Fehler 4: Timing, das nicht zum Gesprochenen passt
Untertitel, die eine halbe Sekunde zu spät erscheinen oder zu früh verschwinden, zerstören den Lesefluss. Das passiert oft bei manueller grober Platzierung, ohne in die Timeline zu zoomen. Gerade bei schnellen Sprechern ist der Unterschied zwischen „verstanden“ und „verwirrt“ minimal.
Woran du es erkennst: Lies beim Anschauen laut mit. Wenn dein Mund beim Wort „Video“ schon schließt, aber der Untertitel erst dann auftaucht, stimmt die Synchronisation nicht. Auch wenn zwei Untertitel übereinanderliegen oder der Text länger stehen bleibt, ist das Timing falsch.
So machst du es besser: Zoome in der Timeline so weit hinein, dass du die Wellenform des Tons siehst. Setze den Startpunkt jedes Untertitels exakt an den Beginn des gesprochenen Worts. Als Faustregel gilt: Ein einzelner Untertitel bleibt mindestens 0,7 Sekunden auf dem Bildschirm, auch wenn er nur aus einem Wort besteht. Ein ganzer Satz mit drei Wörtern braucht etwa 1,5 Sekunden. Liegt die nächste Textstelle dichter, musst du den Text kürzen oder die Sprechgeschwindigkeit im Original anpassen, nicht den Untertitel schneller machen.
Fehler 5: Automatik-Untertitel ohne Korrektur übernehmen
Viele Video-Editoren mit KI, auch der KI-Video-Generator von video97, bieten automatische Untertitel an. Das spart Zeit. Aber die KI macht typische Fehler: Homophone wie „war“ und „wahr“, falsche Eigennamen, fehlende Satzzeichen oder Großschreibung mitten im Satz. Wenn du diese Fehler übernimmst, wirkt dein Video unprofessionell.
Woran du es erkennst: Du findest Wörter, die gleich klingen, aber falsch geschrieben sind. Oder der Untertitel verändert den Sinn, weil die KI ein ähnliches Wort gewählt hat. Auch wenn bei Markennamen oder Personen plötzlich alles klein geschrieben ist, ist das ein Zeichen.
So machst du es besser: Nimm dir nach der automatischen Generierung zwei Minuten Zeit für eine Korrekturschleife. Gehe jeden Untertitel durch und korrigiere Rechtschreibung, Zeichensetzung und Großschreibung. Achte besonders auf Nomen und Eigennamen. Bei einem 60-Sekunden-Video dauert das meist nicht länger als zwei bis drei Minuten. Dafür bleibst du professionell und der Zuschauer bleibt dran.
Die optimale Untertitel-Einstellung als Checkliste
Damit du beim nächsten Video nicht raten musst, hier die wichtigsten Werte für ein Vertikalvideo (1080×1920):
- Schriftgröße: 54 bis 75 Pixel (etwa 5-7 % der Bildhöhe)
- Maximal 2 Zeilen pro Untertitel
- Maximal 28 Zeichen pro Zeile
- Sicherheitsabstand: 120 Pixel links/rechts, 200 Pixel vom unteren Rand
- Position: zentriert, Textunterkante bei 1450-1500 Pixeln
- Hintergrund: schwarze Box mit 70 % Deckkraft oder 6-Pixel-Kontur
- Anzeigedauer: 0,7 bis 2 Sekunden pro Untertitel
- Sprache: Deutsch, mit korrekter Rechtschreibung und Satzzeichen
Diese Werte gelten für die meisten Kurzvideo-Plattformen. Weicht die Plattform ab, etwa durch zusätzliche UI-Elemente, verschiebst du die Untertitel einfach etwas nach oben oder mittig.
So testest du, ob deine Untertitel funktionieren
Der beste Test: Schau dir das Video ohne Ton an. Wenn du der Geschichte folgen kannst, sind die Untertitel gut. Zweiter Test: Zeig es jemandem für drei Sekunden und frag, was passiert ist. Wenn die Person es richtig beschreibt, sitzt alles. Dritter Test: Exportiere das Video als MP4 und schau es in der jeweiligen App auf einem echten Smartphone an, nicht im Editor. Erst dort siehst du, ob die Untertitel wirklich in der sicheren Zone liegen. Wenn alle drei Tests klappen, hast du es geschafft: Untertitel, die informieren, ohne zu stören.
Die fünf Fehler sind leicht zu beheben, wenn du sie einmal kennst. Nimm dir beim nächsten Mal die Checkliste zur Hand und passe Position, Länge, Kontrast und Timing deiner Untertitel an. Dein Video sieht besser aus und hält mehr Zuschauer bis zum Ende, ganz ohne zusätzliche Software, direkt im Browser.
Dieser Ratgeber wurde mit Hilfe von KI verfasst.
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